Brauchtum und Bräuche

Brauchtum

+ Altes + Neues + Blaues + Geliehenes +
Ein alter Englischer Brauch ist es, vier Gegenstände bei sich zu tragen:

• Etwas Altes, wie ein Schmuckstück von der Großmutter.
   Es symbolisiert den zurückliegenden Lebensabschnitt als ledige Frau.
• Etwas Neues, z.B. ein Taschentuch. Es steht für den neuen Lebensabschnitt als verheiratete Frau.
• Etwas Blaues, meist ist dies ein Strumpfband. Es ist ein Sinnbild für Treue.
• Etwas Geliehenes, es kann z.B. ein weiteres Schmuckstück (Haarspange) sein. Es gilt als Zeichen der Freundschaft.


Bräuche

• Ehrenspalier
Freunde, Verwandte, Kollegen oder Vereinskameraden bilden ein Spalier aus Blumen oder Dingen, die mit dem Hobby oder der Tätigkeit des Brautpaares zu tun haben.

• Hupkonzert
Früher war es üblich, scheppernde Gegenstände an das Auto zu binden, um die Hochzeit im Ort bekannt zu geben. Heutzutage wird dieser Brauch eher durch ein Hupkonzert des Autokonvois übernommen.

• Reis werfen 
Das Werfen von Reis nach der Hochzeit soll ein Zeichen der Fruchtbarkeit sein. (Vorher unbedingt informieren, ob der Standesbeamte bzw. Pastor dieses erlaubt)

• Wegsperren
Wegsperren gehören zu jeder Hochzeit. Es müssen Hindernisse vom Brautpaar beiseite geräumt werden. Hier werden immer die Berufe der Brautpaare berücksichtigt. So muss z. B. ein Handwerker einen Baumstamm (mit stumpfer Säge) zersägen, ein Elektriker ein Tau (Kabel eingeflochten u. stumpfes Messer) zerschneiden. 
Mit etwas Phantasie findet man für jede Berufsgruppe etwas passendes. In der Zwischenzeit wird der verschonte Partner, mit einem Berufstypischen Getränk, bewirtet.

 
DJ-Dolny

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